Als Kind wollte ich unbedingt Lehrerin werden, als Jugendliche dann
Physiotherapeutin, gelandet bin ich in einer Bank.
All die Jahre hat mir meine Arbeit zwar Spaß gemacht, erfüllt hat sie
mich jedoch nie und ich fühlte mich nicht wirklich richtig dort.
Irgendwann sendete mir mein Körper immer deutlichere Signale. Da wusste
ich, ich muss endlich etwas ändern und entschied mich, meinem Herzen zu folgen.
Mit Ende 30 begann ich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin und damit
änderte sich mein Leben. Ich habe zwar zuvor noch nie so viel lernen müssen,
aber der Unterschied war, dass ich es mit Freude tat. Ich spürte einfach, hier
gehöre ich hin, hier möchte ich sein.
Nach Bestehen meiner Überprüfung Anfang 2012 durfte ich noch im selben
Jahr an meiner Ausbildungsschule mein neues Wissen als Dozentin weitergeben und
vor allem die zukünftigen Heilpraktiker*innen in der Prüfungsvorbereitung
begleiten.
Inzwischen erfüllt mich meine Arbeit sehr und ich bin mir bewusst, dass
ich nun quasi, nach all den Jahren, doch meine beiden Leidenschaften ausübe.
Das Unterrichten und die Begleitung von Menschen in ihren körperlichen und
seelischen Prozessen.
Insbesondere Menschen
mit traumatischen Erfahrungen zu begleiten, ist in meiner Praxis zu meinem Schwerpunkt geworden.